Studis gegen Wehrpflicht und Aufrüstung – unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen!

Das Jahr 2026 hat gerade erst begonnen und begegnet uns direkt mit Krieg und Militarisierung. Die Eskalation des US-Imperialismus mit den Bombardierungen auf Venezuela und weitere Androhungen an den Iran und Grönland. Syrien startete eine Großoffensive auf die demokratischen selbstverwalteten Gebiete der Kurd:innen in Rojava wie seit Jahren nicht mehr. Nebenbei läuft der Ukraine Krieg ständig weiter und die Palästinenser:innen werden weiterhin unterdrückt. Man merkt die Weltlage wird immer angespannter und aggressiver.

Deutschlands Rolle bei diesen imperialistischen Schweinereien ist vor allem, den Rücken dieser Länder zu stärken. Mit Kriegspropaganda, aber auch durch direkte Unterstützung mit Waffenlieferungen. Der deutsche Staat muss dabei selber schauen wo er bleibt, um bei dem Wettrüsten mithalten zu können. Deshalb rüstet er gerade massiv auf und fährt die Militarisierung hier in Deutschland hoch. Ab dem 1. Januar ist nun das neue Wehrdienstgesetz in Kraft getreten, das den Weg bereit hält, die Wehrpflicht wieder einzuführen. Alle 18-jährigen Männer werden verpflichtetet einen Fragebogen, den sie von der Bundeswehr bekommen, auszufüllen, sonst drohen Konsequenzen wie Geldstrafen. Es ist auch schon im Gespräch Frauen mit zu verpflichten, hier werden gerne die Lügen verbreitet, dass die Bundeswehr fortschrittlich und feministisch wäre. Die Zahlen von patriarchaler Gewalt und faschistischen Netzwerken bei der Bundeswehr sprechen da aber für sich. Dazu kommt noch, dass eine Musterung mit persönlicher Befragung und gesundheitlicher Untersuchung eingeführt werden soll. Das Gesetz umfasst außerdem eine Ausweitung bis in den Jahrgang 1993, das würde den Großteil von uns Studierenden mitbetreffen.

Es regt sich Widerstand!

Letzten Dezember waren über 50.000 junge Leute in ganz Deutschland auf der Straße gegen die Wehrpflicht. Viele Schüler:innen organisierten Komitees gegen die Wehrpflicht an ihren Schulen. Aber auch in den vergangen Jahren gab es große Proteste gegen Krieg. Die Jugend nimmt diese Militarisierung nicht einfach hin.

Als Student:innen sind wir auch von der Wehrpflicht bedroht, aber merken die Konsequenzen der Militarisierung schon jetzt in unserem Alltag. Nach den Milliardenausgaben für die Aufrüstung bleibt wenig Geld übrig: Kürzungen an den Unis & zu wenig Bafög sind die Folge. Aber die Unis sind auch Teil der Kriegsvorbereitungen durch das Streichen von Zivilklauseln oder Studiengänge in Kooperation mit der Bundeswehr., Unsere Zukunftsperspektiven sehen so ziemlich trostlos aus. Wir wollen diese kriegerischen Zeiten in einen revolutionären Frühling verwandeln und unsere Blumen des Widerstands sähen.

Deshalb rufen wir mit auf am 05.03, beim nächsten großen Streiktag, auf die Straße zu gehen! Denn es ist die Zukunft von uns allen die über unsere Köpfe hinweg entschieden wird. Wir wollen eine friedliche Zukunft ohne imperialistische Kriege. Deshalb nehmen wir unsere Zukunft selber in die Hand.

Studis heraus zum 05.03!