Keine Perspektive im Kapitalismus!

Wie soll unsere Zukunft aussehen?

Eine bessere Welt?

Kinder die in Frieden aufwachsen? Eine Welt, in der keine Menschen mehr vor Hunger, Vertreibung und Krieg fliehen müssen?

Fortschritt der unsere Arbeit vereinfacht und verkürzt statt ersetzt? Mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben?

Keine Menschen die in Armut leben müssen? Keine Frauen die Angst vor der Hand eines Mannes haben müssen?

Schöne Vision! Doch wer glaubt ernsthaft noch, dass wir in Zukunft eine bessere Welt bekommen?

Und wie auch, wenn die Perspektive die uns aufgezeigt wird genau das Gegenteil ausmalt.

Wenn immer mehr Kriege auf der ganzen Welt ausbrechen und wir bis 2029 kriegsbereit sein sollen, während immer mehr Geld in die Aufrüstung gesteckt wird. Wenn die Regierung mit Kürzungen im Sozialen nur so um sich wirft und wir dann auch noch mehr und länger arbeiten müssen, uns Rente mit 70 droht und Schluss mit dem 8-Stunden-Tag sein soll. Wenn das Bafög nicht reicht für den zu teuren Wohnraum, man sparen muss wo es geht und schon bei der Auswahl des Studiengangs überlegt werden muss, finde ich damit überhaupt irgendwann einen Job? Wenn faschistische Positionen auf dem Vormarsch sind und gegen alle gehetzt wird, die nicht ins Welt- oder Stadtbild passen. Oder wenn Gewalt gegen Frauen zunimmt und reaktionäre Frauenbilder sich verbreiten.

Das ist also die Zukunft die uns dieses System bietet. Denn im Kapitalismus regiert der Profit. Daran wird alles andere angepasst. Braucht man einen Krieg um seine Profite zu sichern? Dann werden Gründe gefunden. Stagniert das Wirtschaftswachstum, dann wird bei Sozialem gekürzt und die Arbeitszeit erhöht.

Doch das muss nicht unsere Zukunft sein. Denn wir können unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen. Wir können Widerstand organisieren gegen diese Entwicklungen. Zeigen, dass wir es in der Hand haben Veränderungen zu erreichen und unsere Träume auf eine bessere Zukunft in Taten umwandeln. Wenn wir uns gemeinsam organisieren und entschlossen diesem System, mit all seinen Abarten, den Kampf ansagen, dann kann unsere Zukunft eine andere sein. Dann ist eine bessere Welt nichts von dem wir bloß träumen, sondern etwas was wir selbst gestalten können. Im Sozialismus sind es die Bedürfnisse, derer die heutzutage als nicht fleißig genug gelten, wenn sie Teilzeit arbeiten und sich um Kinder und Angehörige kümmern, derer die mit einer neuen Wehrpflicht für die Front vorbereitet werden, derer die vor Krieg fliehen um dann vor Rassismus begrüßt werden, die Bedürfnisse von uns Arbeiter:innen, die entscheidend sind.

Der 1. Mai ist historisch ein Tag an dem die Arbeiter:innen für eine selbstbestimmte Zukunft auf die Straße gehen. Tragen wir dieses Jahr die Perspektive einer besseren Welt auf die Straße!

Was uns der Kapitalismus nicht bietet, nehmen wir selbst in die Hand!