Generation Deutschland?

Unter diesem Arbeitstitel geht die AfD in die Neugründung ihrer Jugendorganisation. Mit der Neugründung als Parteijugend soll die Jugendorganisation der AfD ebenfalls unter das Parteienprivileg fallen – ein weiterer Schritt um den parlamentarischen Arm der faschistischen Bewegung zu festigen.

Die AfD steht schon lange nicht mehr isoliert in ihren Positionen. Auch die Regierungsparteien setzen Abschiebereformen und Angriffe auf Sozialversicherungen durch. Die gesamte Gesellschaft scheint mit der Politik nach rechts zu rücken.

Und unsere Unis?

Laut Alice Weidel sind sie zu „queer-woken Kaderschmieden“ geworden, große fortschrittliche Protestbewegungen bilden und zeigen sich immer wieder an den Unis.

Also alles links alles gut?

Nicht wirklich! Zum Beispiel gibt es gerade an der Uni Leipzig den Aufreger eines Professors, der im Internet sexistische Kommentare gegen Frauen und rassistischer Hetze gegen Migrant:innen verbreitet. Solche Professor:innen kennen viele, ob unterschwellige Kommentare in den Vorlesungen, rassistische Benachteiligung oder offene Hetze. Am Schlimmsten ist, dass all das meist ohne Konsequenzen bleibt, auch wenn viele Studierende sich beschweren.

Solche Professor:innen kommen der faschistischen Bewegungen und ihrem angestrebtem Kulturkampf sehr gelegen. Organisierte Gruppen, die Identitäre Bewegung, AfD Hochschulgruppen oder elitäre Burschenschaften versuchen diesen Kampf an die Unis und die Studierendenschaft zu tragen.

Doch wir lassen uns durch ihre Hetze nicht spalten!
Lasst uns also gemeinsam der “Generation Deutschland” am 29.11. in Giessen entgegentreten!
Klassenkampf statt Kulturkampf!