Faschistischer Angriff in Göttingen – Wehren wir uns!

Schläge ins Gesicht für roten Schlauchschal in Essen, Macheten-Angriff auf zwei Genossinnen in Berlin, Schlagringe ins Auge eines Jugendlichen in Erfurt, Hakenkreuze auf ein queeres Zentrum in Mönchengladbach und jetzt ein lebensgefährlicher Angriff auf einen Antifaschisten in Göttingen. Die Angriffe durch Faschist:innen in den letzten Monaten haben sich vermehrt. Nebenbei wird eine Gefahr von links herbeihalluziniert und Antifaschist:innen, die gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeiten auf die Straße gehen, kriminalisiert.

Die faschistische Bewegung schafft es auch immer wieder, junge Menschen zu mobilisieren, und traut sich, immer offener und aggressiver zu agieren. Währenddessen nimmt die AfD die parlamentarische Rolle ein und schafft es auch, viele Menschen mit ihren giftigen Ideologien zu überzeugen.

Immer wieder trifft es einzelne, doch diese Angriffe sind Angriffe auf uns als gesamte antifaschistische Bewegung und so müssen wir auch mit ihnen umgehen.

Es war nicht der erste Angriff und wahrscheinlich auch nicht der letzte. Doch was können wir konkret tun?

Solidarität und unsere Organisiertheit sind unsere wertvollsten Waffen. Es gilt, jeden Tag Widerstand gegen den Faschismus zu leisten und diesen Angriffen etwas entgegenzusetzen. Es geht darum, sich die Straßen zu nehmen, den Faschismus in den Köpfen, in unseren Städten, in unseren Unis zurückzudrängen. Wir müssen aber auch eine nachhaltige Bewegung aufbauen, die den Faschismus an seiner Wurzel packt. Der gegen Kapitalismus und für eine bessere Zukunft kämpft, wo wir den Faschismus auf den Müllberg der Geschichte werfen.

In dem Fall in Göttingen wird vom Staatsschutz ermittelt, doch wir wissen:

Wer gegen Faschos kämpft, kann sich nicht auf den Staat verlassen!

Wir senden liebste Solidarität und schnelle Genesung nach Göttingen und rufen auf, gemeinsam auf die Straße zu gehen.

Gegen Faschismus und diesen Staat! Antifaschismus bleibt Handarbeit!