Unsere Solidarität schlägt ihre Repression!

Nach einem elfstündigen Kessel und Polizeigewalt endete am Sonntag um 4:45 Uhr die letzte Aktion des „Rheinmetall entwaffnen”-Camps. Eine Woche lang gab es Aktionen gegen Aufrüstung, Militarisierung und die Profiteure dieser Kriegsindustrie. Tausende Antimilitarist:innen kamen am Samstag zur abschließenden Demonstration zusammen. Besonders prägend war der klassenkämpferische, revolutionäre Teil der Demonstration.

Das wird auch die Polizei bemerkt haben. Über 100 Verletzte, elf Stunden Kessel, keine Toiletten und das brutale Vorgehen der Polizei sind schließlich keine Willkür und zu viel Koks.

Wir als antimilitaristische, klassenkämpferische Bewegung sind dem Staat ein Dorn im Auge. Für die anstehende Aufrüstung braucht der deutsche Staat möglichst wenig Widerstand von innen, weshalb dieser jetzt schon bekämpft werden muss.

Doch ihr Ziel, unseren Widerstand zu brechen, unseren Protest kleinzuhalten und in der Bevölkerung das Bild von ein paar durchgedrehten, gewaltbereiten Linksradikalen zu verbreiten, haben sie nicht erreicht. Die Stimmung während des elfstündigen Kessels und der Polizeigewalt war von Solidarität, Gesang und Kollektivität geprägt. Auch von den direkten Anwohner:innen gab es immer wieder Akte und Zeichen der Solidarität.

Diese Erfahrung zeigt: Unsere Solidarität schlägt ihre Repressionen!